DRACHENFLIEGER-CLUB HOHENNEUFFEN e.V.

 

 

 

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DHV Sicherheitsmitteilung

NEU

Sicherheitsmitteilung:
Gleitschirm Skywalk Poison X-Alps S EAPR-GS-0511/16, Skywalk Poison X-Alps M EAPR-GS-0512/16, Skywalk Poison X-Alps XS EAPR-GS-0519/16

01.10.2021

Der Hersteller Skywalk Paragliders hat eine Sicherheitsmitteilung zu den Mustern Poison X-Alps veröffentlicht: Es war in einem Fall im Flug zu einem Abriss einer Dyneemaleine am Tragegurt gekommen, an welcher der Stabilo und die äußere B-Stammleine aufgehängt sind. Skywalk empfiehlt, stark genut...mehr ...

 

 

Kalkmagerwiese
Geschrieben von: Dieter   
Donnerstag, den 01. April 2021 um 11:22 Uhr

WICHTIG!! WICHTIG!! WICHTIG!!

Alte Hasen wissen es, für die jungen beginnt jetzt die Häschenschule.

 

Lektion 1: 

Walk and fly ist klasse. Wer aber  dabei Natur zerstört, den holt die Katz.

Das heißt: Die "Wiese" auf der Südseite unterhalb der Burg ist KEINE Landewiese.

Auch keine "touch and go- Wiese".

Diese Fläche, die vom "Orchideenpfad" gequert wird, darf nicht betreten werden.

Es handelt sich um eine Kalkmagerwiese, im Volksmund auch Trockenrasen genannt, die unzähligen seltenen und geschützten Orchideen Heimat gibt ( https://de.wikipedia.org/wiki/Alb_zwischen_Jusi_und_Teck ). Und weil wir als Natursportler selbige schützen, halten wir uns daran! Nicht zuletzt hat es uns viel Mühe und Überzeugungskraft gekostet, der unteren Naturschutzbehörde und vielen anderen unseren guten Willen zu beweisen. Bitte denkt daran: Viele Hunde sind der Hasen Tod!

 

Gruß

 

Dieter Rebstock

 

 

Liebe Flieger*Innen,


legendär ist der Drachenfliegerclub Hohenneuffen nicht nur, weil er einer der ersten Vereine war, der den motorlosen Fußstart kultivierte.

Auch nicht nur wegen seiner hervorragenden Pilot*Innen. Gerühmt wird der DC-H vor allem wegen seiner Gastfreundschaft, seiner zuvorkommenden Menschen, seinen hilfsbereiten Mitgliedern, seinen verständigen und rücksichtsvollen FliegerInnen.

Vor allem die letzt genannten Eigenschaften sind zur Zeit gefordert- und wie! Man kann unterschiedlicher Ansicht sein, ob alle Maßnahmen zur Eindämmung der Krankheit notwendig waren und sind, ob sie zur rechten Zeit getroffen wurden, ob man sie unbedingt alle verstehen muß.

Über eine Sache sollte jedoch Einverständnis herrschen:

Niemand will das Virus ausprobieren, niemand will jemand anderen anstecken, niemand sollte gefährdet werden.

Deshalb sollten wir alle, ausnahmslos, die leicht einzuhaltenden Regeln beachten: Abstand halten und im Zweifel Masken tragen, auch im Freien.

Nicht nur, daß wir ansonsten den Flugbetrieb gefährden, vor allem, um uns und andere zu schützen. Schon jetzt sind unsere Startplätze mehr als bevölkert. An Ostern wirkt sich die lahmgelegte Reiserei womöglich noch stärker aus.

Lange Schlangen wie sonst nur vor den Sicherheitskontrollen auf Flughäfen sind zu erwarten.

Vernünftig bewältigen können wir diesen Ansturm nur, wenn wir alle, kraft unseres aufgeklärten Verstandes, dabei mithelfen. Und dann kann jeder in sich gehen und sich fragen, ob man die Zeit vor dem Start nicht verkürzen kann, ob man tatsächlich an solchen Tagen womöglich mehrere Male starten soll, ob man in überfüllten Fahrzeugen transportiert werden möchte.

Uns ist wichtig, alle Pilot*Innen in die Verantwortung zu nehmen.

Aufgabe des Vorstandes kann es nicht sein, Fehlverhalten zu ahnden, Anweisungen zu geben, Verbote auszusprechen.

Die Vorstände, alle, vom Präse bis zum Geländechef, üben ihre Ämter zum Wohle aller aus, ehrenamtlich, damit möglichst viele am Hohenneuffen in die Luft kommen und gesund wieder runter.

Sie sind nicht angetreten, die Buhmänner zu spielen. Also helft mit, einen geordneten Flugbetrieb zu organisieren!


Und nun, fröhliche Ostern, sakrische Thermik, happy Landings



--
Dieter Rebstock


 

 

Hinweis für das Fluggebiet Hohenneuffen:

der ein oder andere von uns vergisst bisweilen,

dass südlich von unseren Startplätzen am Hohenneuffen

unmittelbar die Platzrunde unserer Hülbener Kameraden anschließt.

Im vergangenen Jahr sind immer mal wieder vereinzelte Gleitschirme in unmittelbarer Nähe des Platzes und in niedriger Höhe aufgetaucht. Das kann natürlich gefährlich werden.

Hier ein paar Punkte, die an mich herangetragen wurden vom Hülbener Vorstand.

Bitte während des Flugbetriebs die Hangkante zwischen Brille und Spadelsberg meiden!

Westlich des Platzes ebenfalls niedrige Flughöhen meiden. Überflug des Platzes ab einer Höhe von 1.300m ist ok.

Optimale Abflugstrecken an thermischen Tagen ist entweder über den Burrenhof oder direkte Linie Spadelsberg-Roßfeld.

Wen die Hangkante am Hülbener Platz magisch anzieht, sollte wenigstens ein Funkgerät mit der Hülbener Frequenz dabei haben.

Der Startleiter gibt dann gerne Auskunft, ob das ok ist.  Ein no go ist das Landen in Flugplatznähe, dann bitte auf dem Westlandeplatz in Neuffen landen.

Hinweisen möchte ich noch auf den Modellflugbetrieb, der insbesondere unter der Woche dort stattfinden kann.

Bei der Einweisung von Gastpiloten ist es sicherlich auch hilfreich, explizit auf unsere Flugplätze und ihre Besonderheiten in der Nachbarschaft hinzuweisen.

Positives Feedback gab es auch für die vermehrte Nutzung von GPS mit FLARM.

 

Viele Grüße

Rolf Mößmer

 

 
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