DRACHENFLIEGER-CLUB HOHENNEUFFEN e.V.

 

 

 

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Sicherheitsmitteilung

Sicherheitsmitteilung:
Gradient Avax XC 5
06.06.2019
Der Hersteller Gradient hat eine dringende Sicherheitsmitteilung für seine Gleitschirme der Modellreihe Avax XC 5 veröffentlicht.
Es war bei einem Vorfall zu Leinen-Brüchen gekommen,
die den Einsatz des Rettungsgerätes erforderlich machten. Gradient stuft die Sicherheitsrelevanz als kritisch e...mehr ...

 

 

Sicherheitsmitteilung Finsterwalder-Charly Quick-Out Karabiner(01.04.19)
Quick-Out Karabiner
Der Hersteller war vom DHV über einen Vorfall informiert worden,
den der britische Verband BHPA im Rahmen des EHPU Safety Networks gemeldet
hatte.
Ein Quick Out hatte durch Druck lediglich einer der beiden Tasten geöffnet....[mehr]

Hessenmeisterschaft 19
Geschrieben von: J.N.   
Donnerstag, den 20. Juni 2019 um 03:06 Uhr

Die jährliche Hessenmeisterschaft ist einer der absoluten Fixpunkte im Ligakalender. Gemeinsam mit der Drachenliga wird sie Paragliding Greifenburgtraditionell in Greifenburg durchgeführt. Dieses Jahr sah es nach gutem Flugwetter mit allerdings windig-anspruchsvollen Bedingungen aus - und genau so kam es auch. Vom DCH machte sich mit Reiner Braun, Heinrich Bretz, Michael Dreher, Max Habel, Jörg Nuber und Timo Schwer ein fröhlicher Trupp auf den Weg ins sommerliche Kärnten.

Wir konnten vier abwechslungsreiche und spannende, aber recht anstrengende Durchgänge fliegen. Der erste war ein klassisches Fullspeed-Race mit sehr starker Thermik und kräftigem Südwind. Eine ziemlich fordernde Kombination, denn es wurde trotz turbulenter Luft quasi jeder Meter im Vollgas geflogen und wer unnötig kurbelte, war sofort raus. Wir kamen jedoch fast alle ungefähr eine viertel Stunde nach dem ersten mehr oder weniger gemeinsam ins Ziel, als erster Reiner auf dem 13. Platz. Morgens war ich noch nicht mal sicher, ob ich wegen meiner verschleppten Grippe überhaupt fliegen könnte und jetzt war ich gut platziert im Ziel - Wettkampfluft ist eben doch die beste Medizin.

Am zweiten Tag war taktisches Umschalten angesagt, denn die ersten Starter soffen gnadenlos ab. Selbst Nationalmannschaftsmitglied und anerkannte Schwachthermik-Koryphäe Pepe Malecki war dabei. Kurz vor Racebeginn startete notgedrungen auch die DCH Mannschaft und kratzte verzweifelt um jeden Meter Höhe, während immer wieder Piloten unten raus fielen und landen mussten. Ab und zu flogen auch Piloten, die kurz über die Inversion kamen verzweifelt Richtung Osten los und vernichteten so gleich wieder ihre mühsam erkämpfte Höhe. Entgegen meiner Gewohnheit blieb ich geduldig und schraubte mich in eineinhalb Stunden und gefühlten zehntausend Kreisen auf eine komfortable Höhe von 2.200 m. So flog ich erst 45 Minuten nach Öffnen des Fensters in den Startzylinder, kam aber durch meine gute Höhe zwar einsam, aber recht schnell voran. Bei der finalen Querung zur letzten Wende am Goldeck konnte ich plötzlich den gesamten Führungspulk sehr tief dort kratzen sehen. Nicht schon wieder! Also kurzerhand mit Vollgas querab zum Weißensee. Der junge Niclas Gössele querte mit und wir fanden eine phantastische Linie mit viel Steigen im Geradeausflug zur letzten Wende. Zurück am Stagor sah ich als einzigen Konrad Görg mit seinem Spectra sehr tief Richtung Ziel fliegen und war sicher, dass er kurz stehen würde. Also ließ ich mir etwas Zeit, um komfortable Höhe für den Endanflug zu machen. Als ich dann mit 300 m Höhe ins Ziel kam staunte ich nicht schlecht, dass Konrad es gerade noch so über die Linie geschafft hatte und ich als Zweiter eincheckte. Reiner kam kurz darauf schon wieder mit einem guten 13. Platz an.

Am ebenfalls extrem schwachen dritten Tag verfehlte der gesamte Führungspulk inklusive Reiner und mir den thermischen Anschluss in der sonst zuverlässigen Südseite des Stagor um wenige Meter. Nur Max und Michael kamen noch ein paar Kilometer weiter. Die langsam aber hoch fliegenden Piloten hatten heute den Vorteil, dieses Massensterben bereits im Hinflug zu beobachten und entsprechend geduldig Höhe zu machen für den Zielflug. Leider war von uns keiner dabei. 

Am letzten Tag schließlich wurde trotz Gewitterneigung ein 100er ausgeschrieben, der bis Sillian und zurück führen sollte. Hoch motiviert verfolgten Heinrich, Reiner und ich die Idee, bereits vor dem Start ins Gailtal zu queren und dort auf den Einflug in den großen Startzylinder zu warten. Der Plan war gut und dank frühem Start gelang es uns mit etwa 10 weiteren Piloten dort die perfekte Startposition zu ergattern, während fast alle anderen auf der Nordseite des Drautals starten mussten. Heute setzte ich alles auf eine Karte und flog dem Pulk als Erster voraus, um kräftig Leadingpoints zu sammeln. Leider ließ ich mich von einer verführerischen Wolke zu weit in die Lienzer Dolomiten locken, während Heinrich und Reiner mit dem restlichen Pulk am südlichen Rand blieben und büßte so einige Höhe ein, die ich später dringend gebraucht hätte. Denn ab der Wende bei Sillian hatten wir mit bis zu 40 km/h starken Gegenwind und entsprechendem Rauf und Runter zu kämpfen. Heinrich und Reiner hatten eine gute Höhe, als der Task schließlich gestoppt wurde und konnten heim fliegen, während der Großteil der Piloten auf dem Landeplatz von Obertilliach landete.

Insgesamt war es ein spannender Wettbewerb mit völlig unterschiedlichen Anforderungen. Mal gab es harte Vollgasbedingungen und mal war vorsichtiges Taktieren angesagt. Gewonnen haben verdient Ferdi Vogel, Konrad Görg und Niclas Gössele und die DCH Jungs erzielten folgende Plätze:

11. Reiner Braun

13. Jörg Nuber

20. Max Habel

47. Michael Dreher

49. Heinrich Bretz

86. Timo Schwer

 

Jörg Nuber

 

 

 
Lorenz 173,4 km
Geschrieben von: Dieter   
Dienstag, den 21. Mai 2019 um 19:24 Uhr

Am 13. Mai landete um halb vier ein einsamer Gleitschirm wenige Kilometer südöstlich von Colmar.

 

Lorenz Ziegler aus Neuffen, 25 Jahre jung, hatte den weitesten Flug mit einem Gleitschirm in der Vereinsgeschichte des Drachenfliegerclubs Hohenneuffen glücklich vollendet.

Der Reihe nach:

Schon am frühen Morgen bildeten sich am Himmel über Neuffen die Wolken, die einen unglaublichen Flugtag versprachen, wäre da nicht der starke Nordostwind gewesen.

Die meisten Piloten kapitulierten, schauten sehnsüchtig aus dem Fenster am Arbeitsplatz und hakten den Tag ab.

Lorenz startete früh, kurz nach 11 Uhr, um noch vor der Zunahme des Windes in der Luft zu sein. Schon nach wenigen Minuten im Hangaufwind löste eine Wolke ihr Versprechen ein und trug ihn bis auf 1500m.

Jetzt trieb ihn der kräftige Wind vor sich her,

über Reutlingen

und Pfullingen hinweg

nach Balingen.

Nach einem kurzen Abstecher zum Hohenzollern, IMG-20190521-WA0001

dessen Ostflanke ideal zum Aufdrehen war, ließ er sich mit jedem Kreis in der aufsteigenden Warmluft weiter versetzen Richtung Neckartal.

Dort hätte ihn der Boden fast wieder in Empfang genommen.

Erst der Anstieg zur Baar, bei Oberndorf am Neckar, nach NO ausgerichtet, verschaffte ihm wieder Luft unter den Flügel.

Vom Wind zerrissene Thermikblasen waren zwar schwer zu nutzen, mit viel Geschick und ein bißchen Glück schaffte es Lorenz aber wieder bei Schramberg auf 1500 m.

In geringer Höhe jagte er, seine Höchstgeschwindigkeit betrug kurzfristig knappe 90km/h, über den Schwarzwald, wo jeder Gipfel mit seinen Turbulenzen dafür sorgte, daß ihm nicht kalt wurde.

Als es ihm gelang, bei Emmendingen, wieder bis auf 2000m aufzudrehen, entschloß er sich, auch noch das Rheintal zu überfliegen.

Mit stetem Rückenwind, aber endlich in ruhiger Luft, macht er sich an die Überquerung und erreichte tatsächlich den Kaiserstuhl, wo es wieder zuverlässig nach oben ging.

Der Rhein, die Grenze und Frankreich waren erreicht, nach kaum 4 Stunden.

Obwohl jetzt die erlaubten Lufträume enger wurden, behielt er seine Richtung bei, fand aber, die Vogesen zum Greifen nahe, keine nutzbare Thermik mehr.

Nach gut 4 Stunden landete er an der elsäsischen Weinstraße nahe Colmar.

Eine freundliche Französin sammelte ihn am Straßenrand auf und setzte ihn am Bahnhof in Colmar ab.

Über Frankreich und Stuttgart war er noch lange vor Sonnenuntergang wieder in Neuffen.

Mit diesem Flug schreibt sich Lorenz in die Annalen des Vereins:

Der jüngste Streckenflieger, mit 173,4 km die weiteste Strecke, mit 40m/h Durchschnittsgeschwindigkeit der schnellste Flug!

Glückwunsch!

 
DGFC Ludwigshafen/Bodensee
Geschrieben von: Rolf Sch   
Dienstag, den 14. Mai 2019 um 14:08 Uhr

Hallo Jörg,

habe deine email-Adresse auf eurer Website gefunden, ich hoffe, die passt noch.

Ich bin 2. Vorstand des DGFC Ludwigshafen/Bodensee und habe eine kleine Bitte/Information.

Jetzt beginnt ja bald die Zeit, wo eure Streckenflieger wieder ihre Ausflüge zum Bodensee in Angriff nehmen.

Wir haben etwa 5km nordöstlich von Stockach ein Schleppgelände (Mindersdorf).

Unmittelbar im Norden von diesem Schleppgelände haben wir mit dem Naturschutz ein Gebiet verhandelt, in das wir nicht einfliegen dürfen (Vogelschutz).

Ich habe von diesem Gebiet eine Luftraumdatei im open-air Format erstellt, die wir verwenden. Siehe Downloadbereich .

 

(Den Luftraum habe ich dort als ED-R klassifiziert, obwohl es natürlich keine "offizielle" ED-R ist. Einfach damit man es sicher in der Anzeige hat).

Würdest du bitte diese email mit der Datei an eure Streckenflieger weiterleiten.

Bitte vermeidet es, in dieses Gebiet einzufliegen, damit wir Rückfragen vom Naturschutz von vorne herein vermeiden. Besten Dank vorab!

Die Datei einfach in das Airspace-Verzeichnis des Fluginstruments einkopieren und selektieren.

Wenn man (wie z.B. bei XCSoar) nicht so viele Dateien selektieren kann, dann einfach den Inhalt der Datei in eine andere Airspace Datei - z.B.

die von Deutschland - einkopieren. Dazu den standard Windows-Editor verwenden.

Ich hoffe, dass wir bald wieder eure Piloten über unserem Gelände Richtung See fliegen sehen.

Ihr könnt gerne mal bei uns landen, wenn ihr seht, dass wir am Schleppen sind. Würde uns freuen.

Viele schöne Flüge und viele Grüße

 

Rolf Sch....

 

 
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