DRACHENFLIEGER-CLUB HOHENNEUFFEN e.V.

 

 

 

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Sicherheitsmitteilung

Sicherheitsmitteilung:

Gleitschirm
ICARO Pandion XS EAPR-GS-0634/17
ICARO Pandion S EAPR -GS-0633/17
ICARO Pandion M EAPR-GS-0632/17
ICARO Pandion L EAPR-GS-0631/17
ICARO Pandion XL EAPR-GS-0635/17

07.12.2017

Bei einer internen Qualitätskontrolle am Gleitschirmmuster PANDION_M wurden fehlerhafte Leinentypen festgestellt. Anstelle einer TSL 380 für die A1 Stammleine wurden produktionsseitig eine TSL 500 verwendet. Weiter wurde am Gleitschirmmuster PANDION_S anstelle einer DSL 70 an der C/D Topleinen ...mehr ...

EXOCEAT GURTZEUG 26.10.17

Diese Meldung betrifft alle Exoceat Gurtzeuge, die vor November 2017 hergestellt wurden.

WIR SIND AUF EIN POTENZIELLES SICHERHEITSTHEMA BEZÜGLICH DES EXOCEAT RETTUNGSGRIFFS AUFMERKSAM GEMACHT WORDEN. SOLLTE DER METALLSTIFT WEGEN WIEDERHOLTEM VERBIEGEN WÄHREND DES ZUSAMMENPACKENS DES GURTZEUGES ERMÜDUNGSERSCHEINUNGEN ZEIGEN, KÖNNTE ES SEIN, DASS DER GRIFF WÄHREND DES HERAUSZIEHENS BRICHT.

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Geschrieben von: Markus   
Donnerstag, den 25. September 2014 um 01:00 Uhr

Neuer Nordlandeplatz am Neuffen

Der neue Landeplatz befindet sich zwischen Beuren und Balzholz, gegenüber der Feuerwehr. Da der Platz noch in der Testphase ist gilt es unbedingt folgende Punkte zu beachten:

1. Nur auf dem angegebenen Platz landen

2. Landplatz auf dem kürzesten Weg verlassen

3. Nicht bei den Parkplätzen an der Feuerwehr parken, geparkt wird nach wie vor am Thermalbad

landeplatz neu

 

Das besondere Gespür für die beste Thermik
Nathalie Mainka, vom 02.08.2014 15:00 Uhr

Heimsheim - Wer versucht, den Heimsheimer Tim Grabowski telefonisch zu erreichen, trifft ihn in den Sommermonaten nicht selten in einem Fluggebiet an. Dann ist der 28-Jährige bei der Arbeit. „Eine schöne Arbeit“, sagt er. Der passionierte Drachenflieger und gelernte Holzbaumechaniker hat vor einigen Jahren sein Hobby zum Beruf gemacht, arbeitet bei einem der weltweit führenden Hersteller von Starrflügeldrachen und ist mit dieser Firma im Jahr 2011 nach Füssen umgezogen. So ganz nebenbei ist Tim Grabowski der weltbeste Drachenflieger.

Im französischen Annecy holte er sich kürzlich bei den so genannten Starrflüglern als zweitjüngster Teilnehmer den Weltmeistertitel und die Silbermedaille mit der Mannschaft. Gold ging an die Österreicher. „Ich bin als Mitfavorit angereist und habe den Titel geholt“, freute sich Grabowski riesig. Bei der Generalprobe im vergangenen Jahr an gleicher Stelle hatte er bereits gewonnen – die Erwartungen und die Bürde, die er zu tragen hatte, waren daher hoch. „Damals waren allerdings nicht alle Top-Leute da, eine Prognose war daher schwer auszumachen.“ Zumal Weltmeisterschaften etwas ganz Besonderes seien. „Da darf man sich keinen Fehler erlauben“, weiß Grabowski, der seinen Erstwohnsitz noch immer in Heimsheim hat.

Er vergleicht einen Flugwettbewerb mit einem dreidimensionalen Radrennen. „Wir bilden Pulks und versuchen dann anzugreifen.“ Wer die Thermik am schnellsten erwischt, ist ganz vorne dabei. Die große Herausforderung: man sieht den Aufwind nicht. „Da gehört viel Erfahrung dazu, die Situation richtig zu bewerten und zu wissen, wo Thermik entstehen kann.“ Wie scheint die Sonne in den Berghang rein, ist der Untergrund hell oder dunkel. Auf Eis kann beispielsweise kein Aufwind entstehen. „Ein Kornfeld heizt hingegen schnell auf“, erklärt der Profi, der seit 14 Jahren Drachen fliegt. Manchmal haben die Piloten Glück und die majestätisch gleitenden Vögel weisen ihnen den Weg. Auch der Einfluss des Windes müsse in Betracht gezogen werden.

Bei den Weltmeisterschaften in Frankreich – im Fluggebiet am Lac de Annecy – waren insgesamt elf Wertungstage angesetzt. An sechs konnte wetterbedingt geflogen werden. Auf die Piloten warteten unterschiedliche Aufgaben. Die längste Strecke, die sie zurückzulegen hatten, betrug 204 Kilometer, die kürzeste 50. Zudem mussten die Teilnehmer vorher beim Briefing ausgemachte Punkte anfliegen. Berggipfel, Kirchen im Tal oder Schlösser. In früheren Jahren fotografierten die Piloten diese Punkte ab, was Tim Grabowski auf Grund seines Alters erspart bleibt. „Das war ziemlich umständlich“, weiß der Heimsheimer aus früheren Erzählungen. Heute zeichnen globale Navigationssatellitensysteme, besser bekannt unter GPS, die gesamte Flugstrecke automatisch auf und setzen alle paar Sekunden einen Punkt in der Karte. Diese wird am Ende des Tages ausgewertet. Nach sechs Flugtagen hatte Tim Grabowski die Aufgaben am besten gelöst.

Doch es gab nicht nur Grund zum Feiern. Bei einem schweren Unfall am letzten Flugtag hatte der japanische Pilot Masakazu Kobayashi beim Thermikkreisen die Felsen touchiert und stürzte ab. Den Unfall überlebte er nicht. Tim Grabowski: „Das war sehr traurig, zumal die Japanerin Yoko Isomoto in ihrer Klasse Weltmeisterin geworden ist, für sie war das sehr schwer.“ Der Kreis von Piloten sei klein, jeder kenne jeden, umso größer sei die Bestürzung gewesen. „Doch jeder weiß, dass etwas passieren kann. Fliegen ist nun mal gefährlich und birgt einige Risiken, doch mir kann auch etwas auf dem Motorrad oder beim Radfahren passieren“, sagt Grabowski.

Trotzdem. Der Heimsheimer, der auch amtierender deutscher Meister ist, kann sich keinen besseren Beruf vorstellen. Als Werkspilot testet er Geräte, fliegt neue ein, ist an der Entwicklung beteiligt oder nimmt auch Carbon-Reparaturen vor. Durchschnittlich macht er selbst 60 bis 70 Flüge im Jahr. „Das hängt natürlich immer vom Wetter ab“, sagt er. Zum Ausgleich betreibt er einen nicht minder abenteuerlichen Sport: Klettern. Oft ist er auch mit seinem Mountainbike unterwegs. „Fürs Fliegen braucht man eine gewisse Kondition, um im Kopf klar zu bleiben“, sagt Grabowski. Denn jeder Flug erfordere höchste Konzentration.

Nach seinem Titelgewinn genießt der Weltranglistenführende in der Klasse FAI 5 erst einmal den Erfolg. Nächstes großes Ziel ist in zwei Jahren die Europameisterschaft. „Darauf freue ich mich schon jetzt“, sagt er. Doch jetzt genießt er erst einmal seinen Urlaub auf Korsika.

 

 
Geschrieben von: Referent für Bleistift und Papier   
Montag, den 21. Juli 2014 um 14:12 Uhr

Mit einem rauschenden Fest feierten die Mitglieder des Drachen-und Gleitschirmfliegerclubs Neuffen ihr 40-jähriges Jubiläum. 40Jahre DCHohenneuffen01

 

Besonders geehrt wurden Dr. Pit Deffner, Ivo Righi, der extra aus Italien angereist war und Peter Rieger, die 1974 auf dem Killesberg gemeinsam mit Mike Harker und Harald Kiedaisch den „Deutschen Drachenfliegerverein Stuttgart“ gründeten.

Als dann die Flugbegeisterten die Schwäbische Alb entdeckten, an der Teck, der Limburg ,am Jusi und am Hohenneuffen die ersten Luftsprünge machten, verlagerte der Verein seinen Sitz an den Fuß der Alb.

Dr. Reinhart Wolfer und Dr. Michael Popp übernahmen die Verantwortung, vor allem für die damals doch sehr komplizierten Verhandlungen mit den Naturschutzbehörden, den Jägern und Förstern und den Bauern.

Beide ließen es sich nicht nehmen, mit den jetzt über 200 Mitgliedern zu feiern. Auch Paul Rau, der anschließend den Vorsitz übernahm, gesellte sich zur feiernden Runde.

 

Schon am Morgen gab die Kirche ihren Segen zum Sport, zum Fest und zu einem kleinen Landewettbewerb mit einem Gottestdienst am Startplatz hoch über der Bauernlochhöhle.

Bis in den späten Abend tauschten die Veteranen des lautlosen Sports Erinnerungen aus.

Das „weißt Du noch“ und „ kannst Du Dich noch erinnern“ nahm kein Ende.

40Jahre DCHohenneuffen06

 

 

 

Glänzend organisiert von den beiden aktuellen Vorständen Martin Heber und Josef Stellbauer und zahlreichen Helfern, wurde der Grill nie kalt und kein Getränk ging aus. 

 

 

 

 

Besonders hervorgehoben sei Rita Richter, rita richter am grillen

die bei tropischen 35 Grad Stunde um Stunde dafür sorgte, daß Würste, Steaks und Spareribs auf den Punkt gebraten verspeist werden konnten.

 

 

 

 

 

 

Ach, geh fort, mit Lafer, Lichter

die besten Steaks grillt Rita Richter

 

Super 8 - Filme aus den ersten Tagen des Drachenfliegens ließen die vielen jungen Piloten, in der Zwischenzeit fast nur noch Gleitschirmflieger, staunen, mit welch abenteuerlichen Fluggeräten ihre Altvorderen diesen Sport erlernt, betrieben und bekannt gemacht haben.


Wer Lust hatte, konnte einen Drachen Baujahr 1974 über den40Jahre DCHohenneuffen03 Landeplatz unter der Burg tragen.

Zur Musik der Rockband MÄX aus Gmünd begann dann eine lange Nacht des Feierns und des Erinnerns.

(Bilder in der Galerie)

 

 

 

Allen, allen, die geholfen haben, unser Jubiläum angemessen zu feiern, sei herzlicher Dank. Ohne eure Ideen, ohne Euren Einsatz, ohne Eure Hände wäre das alles nicht möglich gewesen.

Eine ausführliche Chronik des Vereins findet man auf der Internetseite

 

 

 
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