DRACHENFLIEGER-CLUB HOHENNEUFFEN e.V.

 

 

 

top-slice

top-slice

Sicherheitsmitteilung

Sicherheitsmitteilung Gurtzeug Gin Gliders Yeti Convertible 2


Gin Gliders hat eine Sicherheitsmitteilung zu diesem leichten Bergsteigergurtzeug veröffentlicht. Es war zu einem Vorfall gekommen, weil ein Pilot die Schlaufe der seitlichen Gurte nicht in die Hauptkarabiner eingehängt hatte. Die Sicherheitsmitteilung ist vorerst nur in Englisch veröffentlicht (
PDF Download)Sicherheitsmitteilung Gurtzeug Gin Gliders Yeti Convertible 2 Musterprüfnr. PH_192.2017

Flugbetrieb am Hohenneuffen
Geschrieben von: Björn Klaassen   

Von: Björn Klaassen [ Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ]
Gesendet: Donnerstag, 16. Juli 2015 18:39
Betreff: Flugbetrieb am Hohenneuffen

Liebe Haltergemeinschaft Hoherneuffen Nord,

 

1. Segelflugsektoren im Luftraum D: Wie Euch bekannt, dürfen wir legal über dem Neuffen bis 4.500 ft MSL (ca. 1370 m MSL) fliegen. Nur aufgrund einer speziellen Vereinbarung mit der Deutschen Flugsicherung (DFS) haben wir die Möglichkeit der Mitbenützung der Segelflugsektoren (Lage im Luftraum D), um auch größere Höhen zu nutzen (z.B. 5.500 ft, je nach Freigabe). Die Nutzung des Segelflugsektors (hier Alb Nord) setzt die ständige Hörbereitschaft voraus. Kulanterweise ist dies auch mit einem sogenannten Scanner möglich (lediglich Empfang). 

Hier die Checkliste für Überlandflug

 

Der Vorsitzende des Arbeitskreis Sektoren hat sich am Dienstag bei mir gemeldet. Mehrfach wurde durch Segelflieger festgestellt, dass Gleitschirmflieger den Sektor ohne Funkgerät (bzw. Scanner) und / oder bei nicht geöffnetem Sektor benutzt haben. Diese Verhaltensweisen wurden mir in den letzten Tagen auch mehrfach durch verschiedene Gleitschirmflieger bestätigt. Da gibt es mir völlig unverständliche Verhaltensweisen und Aussagen:

 

    •  "Der Pilot über mir flog dort auch, dann darf ich das auch!"
    •  Lediglich telefonische Anfrage bei der DFS Langen! 
    • Ohne irgendeine Information und ohne Höhenlimit aufdrehen!
    • nach dem Streckenflug prüfen, ob der Sektor offen war.
    • Kommentare im DHV-XC: "Sektor war offen bis Höhe X", obwohl kein Flugfunkgerät / Scanner an Bord war.
    • "der Aufwind war so stark, dass es mich in den Sektor katapultiert hat!"

 

Dies alles, ist in keinster Weise zu dulden.

Jeder Pilot, der den Sektor nutzt, muss sich versichern, dass der Sektor offen ist. Dies geht nur über das Abhören der ATIS (Banddaueransage) oder check über FIS. Sich auf höher fliegende Piloten zu verlassen ist fahrlässig.

Frei nach dem Motto: Ich fahre dem Geisterfahrer hinterher!

Eine telefonische Anfrage vor dem Start in Langen (DFS) überprüft nur den Istzustand. Ein Sektor kann innerhalb kurzer Zeit geschlossen werden (z.B. wenn die Startrichtung am Flughafen Stuttgart gedreht wird). In diesem Fall muss dann wieder unterhalb von 4500 ft geflogen werden.

Ein freier Sektor an Morgen garantiert keinen freien Sektor am Nachmittag.

Wenn einzelne oder mehrere Piloten die vorgeschriebenen Verfahren und Höhen nicht einhalten, sind unsere Freiheiten der Mitbenutzung extrem gefährdet.

Wir bitten Euch daher dringend, alle Euch bekannte Piloten im Verein anzusprechen und auf das Problem aufmerksam zu machen.

Uneinsichtige Piloten sollten angesprochen und wenn weiterhin uneinsichtig gemeldet werden. Im Zweifel wird der DHV in Zukunft luftaufsichtlich tätig.

Ich möchte auch nochmal darauf hinweisen, dass die Luftraumgrenzen unbedingt einzuhalten sind. Es gibt diesbezüglich keinerlei Toleranzen.

Szenario:

Wenn es öfters und weiterhin zu Verstößen kommt, sind wir Drachen- und Gleitschirmflieger schnell wieder draußen.

Damit dürfte sich dann auch das Streckenfliegen an der Alb weitgehend erledigt haben.

Der DHV ist als Euer Pilotenvertreter Mitglied im Ausschuß Unterer Luftraum. Wir haben keine guten Argumente für Vol Libre und Mitbenützung des Luftraums, wenn wir uns nicht zuverlässig verhalten. Ohnehin haben die Vertreter der Airlines aktuell kein großes Verständnis für die Nutzung des Luftraums E durch Segelflieger und Gleitschirme ohne Transponder.

Unzuverlässige Piloten gießen leider massiv Öl ins Feuer. Einzelne können das große Ganze massiv gefährden.

Ein weiterer Punkt: Die Informationen an den Startplätzen waren in der Vergangenheit etwas dürftig (zum Teil war eine alte Frequenz veröffentlicht).  Darüberhinaus seien Gäste nicht eingewiesen worden. Auskunft: "Pack Dein Schirm aus und flieg halt!"

Weiteres Vorgehen:

Ich habe dem AK Sektoren zugesichert, dass wir eine verbesserte Information der Piloten vornehmen. Darüber hinaus werden wir uns zusammen mit den Segelfliegern im Oktober treffen, um den Flugbetrieb 2016 zu besprechen. Die Segelflieger haben jedenfalls keine Lust darauf, ihre Sektoren wegen der Gleitschirmflieger zu verlieren. Ich schlage vor, dass wir uns vor dem Treffen mit den Segelfliegern abstimmen und die Sache besprechen (Termin Vereine / DHV z.B. Mitte September).

2. Flugbetrieb am Hohenneuffen Nord: 

An vielen Tagen ist das Gelände an der Obergrenze der Kapazität. Zum Teil würde es chaotisch abgehen, haben uns verschiedene Piloten berichtet. Wir sollten auch hier eine Strategie entwickeln und das im September besprechen. Seitens des DHV halten wir einen Startleiter an Wochenenden mit viel Flugbetrieb immer noch für sinnvolle Möglichkeit. Dies wurde seitens der Haltergemeinschaft vor 2 Jahren mehrheitlich abgelehnt, weil der Organisationsaufwand zu hoch sei.

Gruß an die Alb

DHV

 

 
Impressum
copyright © 2017 by DC-Hohenneuffen e.V. design by Joomlabear, modified by Jörg
August
Mo Di Mi Do Fr Sa So
30 31 1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29 30 31 1 2