DRACHENFLIEGER-CLUB HOHENNEUFFEN e.V.

 

 

 

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die Alb von oben
Geschrieben von: D.R.   
Mittwoch, den 01. Juni 2016 um 14:06 Uhr

Die Alb von oben

 

In der neuen Ausgabe der vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift „Alblust“ (2/ 2016) Alblust1

berichtet ein schöner Artikel über das Drachen- und Gleitschirmfliegen am Hohenneuffen.

 

Ausfführlich werden die Anfänge der Fußstartfliegerei am Albtrauf geschildert,

die Erfolge der Piloten und die Besonderheiten der unterschiedlichen Fluggeräte.

Die faszinierenden Bilder, die den stimmungsvollen Text begeleiten, laden ein zu einem Ausflug nach Beuren, Neuffen oder auf die Burg, um dem Treiben der Piloten vor Ort zuzuschauen.

 

Alblust 2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Drachenfliegerclub Hohenneuffen

 

 

 

 
Freitag 22.04.16
Geschrieben von: Dieter   

Beobachtungen eines alternden Drachenfliegers am Himmel über dem Hohenneuffen

 

Es ist Freitag 22.04.16

 

Sanfter Nordwind streicht über den Blütentraum am Fuße der Alb. Fahle Sonnenstrahlen schimmern durch den mit hohen Wolken bedeckten Himmel. Immer wieder lösen sich warme Luftblasen und heben Kirschblüten und allerlei Fluggerät hoch über den Albtrauf. Der Himmel füllt sich, der Luftverkehr nimmt zu; am Boden würde Feinstaubalarm ausgelöst.

 

So weit die Romantik.

 

Die harte Realität war allerdings ähnlich positiv. Mich hat die Disziplin überrascht, mit der die große Mehrzahl der Piloten, trotz zeitweiliger hoher Dichte, geflogen ist. Hilfreich war natürlich die ruhige Luft, die schwache Thermik.

In fast 2 h kam es für mich zu keiner gefährlichen Situation.

Und daß ich 1, 2 mal beim Kreisen ausweichen mußte, ist bei dem Gedränge normal. Wahrscheinlich habe ich genau so oft Schirme zum Manöver gezwungen?!

 

Aber, und das war so auffällig, daß ich es ansprechen muß:

Es gibt Gleitschirmflieger, die immer, wirklich immer, nur in eine Richtung schauen, zur Kurveninnenseite.

Der Luftraum um sie rum ist terra inkognita. Das halte ich für gefährlich. Vielleicht täusche ich mich, aber aus meiner Erfahrung ist es wichtig, ab und zu den 360° Blick zu versuchen. Nur wenn ich weiß, wer und was alles noch um mich rum ist, kann ich verantwortungs - und rücksichtsvoll fliegen. Gestern waren keine abrupten Manöver erforderlich, so weich gings um die Ecke. Bei harter Thermik, böigem Wind etc. sieht es aber anders aus. Wenn ich mit 50km/h hinter einem Schirm fliege, der kurz anbremst, weil er mich nicht registriert hat, rausche ich in nullkomanix ins Netz.

Also, zur Sicherheit von uns allen, laßt ab und an die Birne kreisen.

(Das wesentliche Objekt meiner Beobachtung war ein lindgrüner Schirm mit orangefarbener Anströmkante und roten Zwickeln am Flügelende. Der Helm, der stur das Zentrum im Auge hatte, war bordeauxrot).

 

Lange Schatten legen sich übers Land. Leise raschelnd gleiten bunte Schirme über den Waldrand, gleiten aus und bringen ihre Piloten sicher wieder auf den Boden. In E'weiler zerlegt ein Veteran zufrieden seinen Kohlefaserboliden.

Alles gut.

 

Dieter Rebstock

 

 

 

Hallo Fliegergemeinde,

hab ich ja total vergessen, die Regelung für den Flugfunk Scanner oder auch ein Funkgerät mit dem die ATIS 134,500 zu Empfangen ist, gilt auch für all unsere Gäste.

Um Frust und Ärger am Starplatz zu vermeiden, verbreitet doch diese Meldung in allen Euch zur verfügung stehenden Medien.

 

Gruß Euer Admin

 
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